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Pfarreientwicklungsprozess (PEP)

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PEP-Votum unserer Pfarrgemeinde
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Meldung aus Oktober 2019

Pfarrei ohne Grenzen KONKRET

Neue Wege der Kommunikation in Ihrer Pfarrei

 

Liebe Pfarreimitglieder,

seit knapp einem Jahr arbeiten die neu gewählten Gremien, Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat, gemeinsam mit dem Pastoralteam an der Umsetzung des vom Bischof genehmigten Votums für den Pfarreientwicklungsprozess 2030 (PEP). An dieser Umsetzung möchten wir Sie intensiv beteiligen und Sie anregen den Prozess mitzugestalten. Wir haben deshalb ein Kommunikationsteam gebildet, das Sie regelmäßig über alle Entwicklungen innerhalb des PEP informiert.

 

Die „Pfarrei ohne Grenzen“ wird nicht mehr in den alten Einheiten der Gemeinden geplant. Dadurch erwächst der Anspruch, Formen von Gemeinschaft, die der modernen Lebenswirklichkeit entsprechen, abzubilden und alte Gemeindegrenzen zu überbrücken. Für derartige Veränderungen in Richtung Zukunft braucht es jedoch Kraft und einen langen Atem.

 

Was heißt das konkret?

Zentrum des katholischen Lebens im Duisburger Süden sind und bleiben die Kirchen und Gemeindeheime in den verschiedenen Stadtteilen. Obwohl die Pfarrei bis zum Jahr 2030 einige ihrer Gebäude schließen muss, wird katholische Kirche auch in Zukunft weiter in jedem Stadtteil mit unterschiedlichen individuellen Schwerpunkten präsent sein. Angebote möchte die Pfarrei allen Mitgliedern bekannt machen und dazu einladen. Schließlich machen Gottesdienste, Gruppenstunden, Chorproben oder Begegnungsnachmittage deutlich mehr Freude, wenn die Räume gut gefüllt und viele Menschen beisammen sind.

 

Diese grenzenlose Struktur von St. Judas Thaddäus spiegelt sich auch in der neuen Organisation der Pfarrei wider. Künftig werden im zentralen „Koordinierungsteam“ Delegierte aus Kirchenvorstand, Pastoralteam und Pfarrgemeinderat die Arbeit der Umsetzung gemeinsam begleiten. Des Weiteren gibt es in jedem Stadtteil einen „Ortsausschuss“, in dem sich die Menschen abstimmen, die sich um das kirchliche

Leben vor Ort kümmern. Zudem beschäftigen sich in „Säulen“ genannten Arbeitsgruppen ehren- und hauptamtlich Engagierte mit wichtigen übergreifenden Themen der Pfarrei wie z. B. „Caritas“, „Familien“ oder „Musik“ – und stellen so für diese Themen die Verbindung zwischen dem Koordinierungsteam und den Ortsausschüssen her.

 

Altbewährtes bewahren – Neues ausprobieren! Das gilt für das gemeinschaftliche Leben in der Pfarrei und in den Stadtteilen, aber dies soll auch für unsere Kommunikation gelten. Deshalb werden wir die Ihnen altbekannten Pfarreinachrichten, die regelmäßig alle zwei Wochen erscheinen, beibehalten. Sie können diese Pfarreinachrichten als Newsletter abonnieren, indem Sie eine entsprechende Nachricht unter der

folgenden Adresse an das Pfarrbüro in Buchholz versenden pfarrbuero@pfarrei-judas-thaddaeus.de.

 

Neu ist, dass wir in diesem Newsletter in einer Rubrik „Pfarrei ohne Grenzen KONKRET“ über kleinere und größere Schritte, Veränderungen und Projekte berichten. Damit wollen wir Sie ständig über aktuelle Entwicklungen in der Pfarrei und in den Stadtteilen informieren, z.B. über Veränderungen bei Immobilien und auf pastoraler Ebene. Heute berichten wir aktuell über das Thema der Kommunikation:

 

Die neue Homepage der Pfarrei ist ans Netz gegangen! Sie können die neu gestalteten Seiten unter der alten Adresse erreichen www.pfarrei-judas-thaddaeus.de. Hier finden Sie Informationen zu Gottesdiensten, Kontakten, Öffnungszeiten von Einrichtungen, aktuellen Themen der Gesamtpfarrei sowie Hinweise zu den einzelnen Stadtteilen. Die neue Homepage der Pfarrei hat noch kleine Baustellen, aber die Macher

werden versuchen, die Lücken möglichst bald zu schließen. Viel Spaß bei Ihrem Besuch.

 

Kommunikation kann aber nie einseitig sein. Deshalb wollen wir mit Ihnen im Gespräch bleiben! Sprechen Sie uns persönlich an oder senden Sie eine Nachricht an den Vorstand des PGR an pgr@jt-duisburg.de.

 

Wir freuen uns auf Ihre Anregungen.

 

Ihr Team für Kommunikation


Meldung aus April 2018

St. Judas Thaddäus plant die katholische Zukunft im Duisburger Süden

Votum im Pfarreientwicklungsprozess beschlossen und an Bischof Overbeck geschickt

 

Mit überwältigender Mehrheit haben der Pfarrgemeinderat und der Kirchenvorstand der Pfarrei St. Judas Thaddäus im Duisburger Süden das Votum beschlossen, mit dem die Pfarrei ihre Zukunftspläne bis zum Jahr 2030 beschreibt. Das Papier, das alle katholischen Haushalte im Duisburger Süden erhalten, trägt den Titel „Pfarrei ohne Grenzen: gemeinsam – lebendig– katholisch“ und liegt nun zur Genehmigung bei Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck. Bei einer Pfarreiversammlung am Samstag, 21. April, wird die Pfarrei das Votum vorstellen. Dies geschieht nach der Feier der hl. Messe um 17.30 Uhr in der Pfarrkirche in Buchholz.

 

Mehr als zwei Jahre lang haben zahlreiche Ehren- und Hauptamtliche gemeinsam nach Wegen gesucht, wie sich die Pfarrei aufstellen kann, um auch in Zukunft gemeinsam lebendig katholische Kirche im Duisburger Süden sein zu können. Dabei galt es auch, Antworten auf die Herausforderungen durch rückläufige Katholikenzahlen, weniger werdende hauptamtliche Seelsorger und steigende finanzielle Belastungen – vor allem im Bereich der Immobilien– zu finden.

 

Im Fokus des Votums stehen die pastoralen Schwerpunkte, also die künftige inhaltliche Arbeit in der Pfarrei. St. Judas Thaddäus möchte eine lokale Präsenz der Kirche gestalten, die von den bisherigen Gemeindegrenzen unabhängig ist und die gesamte Pfarrei als einen Sozialraumbegreift, als Pfarrei ohne Grenzen. Die Pfarrei will Schwerpunkte für ihre pastoralen Angebote schaffen und sich auf klar identifizierbare Orte konzentrieren. Konkret sollen deshalb bei den im November anstehenden Wahlen keine Gemeinderäte mehr gewählt werden, sondern ein Pfarrgemeinderat, der die seelsorgliche Mitverantwortung im Blick auf die ganze Pfarrei wahrnimmt. Das kirchliche Leben in den Stadtteilen vor Ort gestalten dann Ortsausschüsse mit Vertretern aus Verbänden und Vereinen, Gruppen und Gremien. Auf diesem Weg will die Pfarrei Ehrenamtliche ermächtigen, verstärkt Verantwortung für Dienste in der Pfarrei und in den Gemeinden zu übernehmen. Dabei werden sie nach Bedarf von den Hauptamtlichen unterstützt. Zur Pfarrei St. Judas Thaddäus gehören die jetzigen Gemeinden in Buchholz, Großenbaum/Rahm, Huckingen/Wanheim, Mündelheim/Serm, Ungelsheim/Hüttenheim sowie Wedau/Bissingheim.

 

Mit Blick auf die künftigen Standorte der Pfarrei war für die Verantwortlichen im Pfarreientwicklungsprozess die Maxime entscheidend, soweit wie möglich in der gesamten Fläche der Pfarrei präsent zu bleiben. In ihrem Votum schlägt die Pfarrei dem Bischof vor, an den Kirchen St. Dionysius in Mündelheim, St. Franziskus in Großenbaum, St. Hubertus in Rahm, St.Judas Thaddäus in Buchholz und St. Peter und Paul in Huckingen festzuhalten.

 

Grundsätzlich sollen in diesen Stadtteilen auch die Gemeindeheime künftig weiter genutzt werden, zum Teil ökumenisch.

 

Im neu entstehenden Stadtteil 6-Seen-Wedau wird St. Judas Thaddäus einen neuen kirchlichen Standort schaffen. Im Gegenzug wird sie die bisherigen Standorte in den benachbarten Stadtteilen Wedau und Bissingheim, St. Joseph und St. Raphael, aufgeben.

 

Darüber hinaus sollen auch die Kirchen Herz Jesu in Serm, St. Stephanus in Ungelsheim und St. Suitbert in Wanheim in den kommenden Jahren geschlossen werden. Die Gemeindeheime in Serm und Ungelsheim sollen jedoch weiter genutzt werden. Gemeinsam mit den Gläubigen vor Ort will die Pfarrei überlegen, wie die Menschen in diesen Stadtteilen ihren Glauben in Zukunft auch ohne Kirchengebäude weiterhin gemeinsam leben und feiern können.

 

Nach der Annahme des Votums durch Bischof Overbeck beginnt für die Pfarrei der Umsetzungsprozess. In den nächsten Jahren sollen die Beschlüsse dann umgesetzt werden. 

  => Innovatives Konzept: Pfarrei ohne Grenzen
  => Aufbruch statt Abbruch
  => Präsenz in der Fläche

  => Immer nah am Menschen

  => Wirtschaftliche Sicherheit bis 2030

  => Schwarze Null

  => Keine betriebsbedingten Kündigungen


Einladung zur Pfarreiversammlung zur Vorstellung des Votums

im Pfarreientwicklungsprozess in der Pfarrkirche St. Judas Thaddäus

Am Samstag, 21.4. um 17.30 Uhr Feier der hl. Messe

(alle weiteren Vorabendmessen entfallen!)

Anschl. Pfarreiversammlung


Busabholung (jeweils an der Kirche):


16.30 Uhr in Bissingheim und Mündelheim und Ungelsheim

16.45 Uhr in Wedau und Serm und Huckingen

17.00 Uhr in Großenbaum und Rahm und Wanheim


Rückfahrt ist dann gegen 20 Uhr


Meldung aus April 2017

Der Pfarreientwicklungsprozess (PEP) in unserer Pfarrei ist derzeit in einer intensiven Phase. Hierbei sind neben Kirchenvorstand,

Pfarrgemeinderat, Pastoralteam und Mitarbeitern des Bistums zahlreiche Gemeindemitglieder in Arbeitsgruppen eingebunden. Damit nehmen viele Menschen am Entscheidungsprozess und an der Entwicklung unserer Pfarrei teil. Ein Koordinierungsausschuss bündelt die Ergebnisse und erarbeitet ein Votum, das nach seiner Verabschiedung durch Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand Ende 2017 dem Bischof vorgelegt werden soll.

 

Die demographische Entwicklung und die Entwicklung der Katholikenzahl im Duisburger Süden haben dazu geführt, dass sich die Zahl der Katholiken unserer Pfarrei Judas Thaddäus seit ihrer Gründung deutlich reduziert hat. So ist die Gläubigenzahl von 30.000 in 2006 auf aktuell 25.000 gesunken. Perspektivisch werden im Jahr 2030 weniger als 20.000 Katholiken im Duisburger Süden leben.

 

Derzeit unterhält die Großpfarrei St. Judas Thaddäus 10 Kirchen und 10 Gemeindeheime sowie Pfarrhäuser und Büchereien. Der Bestand dieser Immobilien rührt aus einem Bedarf aus der Mitte des vergangenen Jahrhunderts und entspricht nicht mehr den gesunkenen Katholikenzahlen. Im Zuge der knapper werdenden Finanzmittel und der zu erwartenden hohen Instandhaltungskosten der Immobilien hat die Pfarrei St. Judas Thaddäus im vergangenen Jahr den Pfarreientwicklungsprozess eingeleitet, um Konzepte für das zukünftige kirchliche, religiöse und spirituelle Leben im Duisburger Süden zu entwickeln und die dafür notwendigen Strukturen und Ressourcen zu ermitteln.

Dabei sollen u.a. alle Immobilien der Pfarrei mit dem Ziel überprüft werden, ob sie eine nachhaltige, solide und finanziell tragfähige Grundlage für kirchliches Miteinander haben oder ob auf sie verzichtet werden kann bzw. muss. Diese Überprüfung wird zur Aufgabe ungefähr der Hälfte der Gebäude, also Kirchen und Gemeindeheime, führen. Dabei werden als wesentliche Kriterien

berücksichtigt: eine weiterhin flächendeckende Präsenz katholischer Einrichtungen in der Pfarrei, die Verteilung der Gläubigen, die

Erreichbarkeit der Standorte für die Gläubigen, örtliche Gegebenheiten, die Zahl der Gottesdienstbesucher und die Aktivitäten

der Gemeinden.

 

Ebenso intensiv gehen wir auch der pastoralen Frage nach, wie wir in unserer Pfarrei in Zukunft auf eine moderne und neue Art Kirche sein können und wollen. So fragen wir uns unter anderem, wie wir mit den Menschen in unserer Pfarrei in Kontakt kommen, die wir bislang noch nicht erreichen. Und wir diskutieren, welche seelsorgerischen Angebote wir in Zukunft weiterführen – und welche wir neu entwickeln sollen.

 

Am Samstag, 01.04.2017, haben sich die Mitglieder von Pfarrgemeinderat, Kirchenvorstand und Pastoralteam über erste konkrete Vorschläge informiert, die von den jeweiligen Gremien erarbeitet worden sind. Dabei zeigte sich, dass die Vorstellungen des Pfarrgemeinderats (das für die Seelsorge mitverantwortliche Gremium) und des Kirchenvorstands (das für Haushalt und Finanzen verantwortliche Gremium) nicht weit auseinander liegen. In den weiteren Überlegungen wird es nun darum gehen, endgültig die

Standorte zu benennen, die erhalten und für die Zukunft gestärkt werden sollen.

 

Alle Katholiken der Pfarrei St. Judas Thaddäus sind eingeladen, den Pfarreientwicklungsprozess trotz manch schwerer Entscheidungen als Chance und Aufbruch für die gemeinsame Pfarrei zu begreifen. So kann der Weg in die Zukunft gelingen, um in unserer Pfarrei kirchliches Leben, Seelsorge und Glauben für die Menschen neu erfahrbar zu machen.